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 Vermeer - Projekt

„Ein Leben erzählen“ - Reflexionen zur Gattung der Künstlerbiografie (Auf der Suche nach Joannis, Johannis, Johannes, Jan Vermeer)

Bildende Kunst und Biographie: Gedanken über die notwendigen theoretischen Grundlagen für das Schreiben einer Künstlerbiografie.


Lebensbeschreibungen gehören zur beliebtesten Lektüreform. Hunderte von Biografien erscheinen jährlich, bis auf wenige Ausnahmen in der klassischen Form und das heißt chronologisch aufgebaut: Die Vorfahren, Kindheit, Schule und Ausbildung, Erwachsenenleben, das reife Alter – in dieser Reihenfolge meinen die Autoren die Einzigartigkeit und die Bedeutung eines Individuums in seiner Zeit am besten erfassen und darstellen zu können. Die Erkenntnis, dass dieser Erzählansatz seine Tücken hat, führte nur in Ausnahmen, wie bei Magnus Enzensberger oder Dieter Kühn, zu neuen Formen des Erzählens. Dabei ist in der historischen Forschung, insbesondere zur Biographik, seit langem viel Nachdenkenswertes zum Verfassen von Lebensbeschreibungen zu lesen.   

Die Fragwürdigkeit chronologischen Erzählens

In der wissenschaftlichen Literatur wird chronologisches Erzählen als kritisch gesehen, weil es verknüpft ist mit der Vorstellung von einer logischen, kontinuierlichen Lebensentwicklung, als ob sich ein Lebensabschnitt aus dem anderen ergebe und am Ende eine Art Sinnerfüllung, ein innerer Zusammenhang des dargestellten Lebens erkennbar gemacht werden kann. Der Verantwortliche dafür, der Biograf, bleibt, wenn er als ein auktorialer, „allwissender“ Erzähler auftritt, unsichtbar. Er lässt die Dokumente quasi „für sich“ sprechen und suggeriert damit eine Kausalität der Fakten, ohne dass deren subjektive Auswahl, Wertung und Gewichtung deutlich gemacht ist. Warum der Autor gerade dieses Sujet aufgriff, wird selten dargelegt, ob aus materiellen Gründen (erhoffte Absatzchancen) oder aus ideellen (auf neue Erkenntnisse setzend).   

Wer als Biograf antritt, muss sich seiner persönlichen Motive bewusst sein, denn die Wahl einer bestimmten Epoche, einer Person oder eines Kunstwerks hat immer auch etwas mit dem „Zeitgeist“ zu tun. Das zeigt die Popularität eines Künstlers wie Johannes  (so die meist gewählte Version des Vornamens)Vermeer. Für ein großes Publikum wurde er erst ein Begriff, nachdem die Werkausstellung in Washington und Den Haag 1995 / 1996 mit dem Gemälde Mädchen mit der Perle aufwendig beworben worden war. Obwohl Vermeer mit dem meijse, eine völlig Unbekannte porträtierte und obwohl auch von seinem Leben nur wenig bekannt ist, wurde beiden durch den Trivialroman Mädchen mit dem Perlenohrgehänge (Tracy Chevalier, dt. 2000) und durch den gleichnamigen Film von Peter Webber (2003) eine umfassende Biografie angedichtet, in der kitschigen Variante einer love - story à la "der Maler und sein Modell“.

Der notwendige historische Blick

Für den niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts Vermeer hat sich bestätigt, wovor der einstige Kustor am Amsterdamer Rijksmuseum und Direktor des Historischen Museums Amsterdams Bob Haak warnte: In seiner 2003 vorgelegten, materialreichen Darstellung über Hollandse schilders in de Gouden Eeuw / Holländische Maler im Goldenen Zeitalter betont er eingangs: Vorurteile – kulturelle wie nationale – prägten viele Darstellungen dieser Epoche. Einerseits sei die von der eigenen Zeit geprägte Vorliebe für historische Hervorbringungen zwar verständlich:  

...maar wanneer de personlijke voorkeur of de heersende mode niet gepaard gaat met een poging ook de opvatttingen en verhoudingen in de betreffende eeuw zelf te bestuderen, kan er een ernstige vertekening ontstaan (Bob Haak: Hollandse schilders in de Gouden Eeuw, Zwolle 3003, S. 14) /...aber immer wenn die eigene Vorliebe für die herrschende Mode nicht einhergeht mit einem Versuch, die Auffassungen und Verhältnisse der betreffenden Zeit zu studieren, dann kann eine ernsthafte Verzerrung entstehen.   

Vermeer wurde zum Sujet eines durch Medienverbünde produzierten Geniekults, hinter dem die historische Person und ihre Zeit verschwanden. Ein Biograf, der das vermeiden will, hat es aber auch nicht leicht, denn es gibt nur wenige Dokumente, die Auskunft über ihn geben, und das sind ausschließlich notarielle Belege, die Vermeers Unterschrift tragen.

Biografie und Quellenlage

Die deutsche Übersetzung der Leonardo - Biographie von Charles Nicholl versah der S. Fischer Verlag mit dem Untertitel „Die Biographie“, wohl meinend, ein neues Standardwerk vorzulegen, weil nie zuvor eine so große Materialfülle gesichtet und verarbeitet worden war: allein von Manuskripten Leonardos mehr als 7000 Seiten! Doch für den Leser bedeutet das, eine solche Menge an Detailwissen verarbeiten zu müssen, dass es einen erschlägt und der Blick für Zusammenhänge verloren geht. Im Nachwort stellte Nicholl selbst fest, dass er vor allem über den Schriftsteller Leonardo geschrieben hatte, obwohl der Leitgedanke, dem die Auswahl und Interpretation der Schriftstücke folgen sollte, in der Einleitung anders formuliert ist. Nicholl hatte vor     

ein wenig von dem Menschen Leonardo zu erfassen, von dem realen Menschen, der in einer realen Zeit lebte und reale Suppe aß – im Unterschied zu dem Übermenschen, dem auf vielen Gebieten bewanderten „Universalmenschen“, der uns in der Regel vorgeführt wird (Charles Nicholl: Leonardo. Die Biographie. London 2004, S. 18).

Wer über Vermeer schreiben will hat es nicht mit Materialfülle zu tun, sondern mit dem Gegenteil, einem Mangel an persönlichen Dokumenten. Doch das Loch lässt sich füllen. Es gibt Dokumente zur Familie, die für sein Werk noch nicht hinreichend erschlossen sind, und es gibt historische Darstellungen, die es erlauben, die zu der Formel „Goldenes Zeitalter“ erstarrte Vorstellung von den künstlerischen, religiösen und politischen Entwicklungen seiner Zeit aufzubrechen. Das Wagnis, über Werk und Lebensumstände Vermeers eine realitätsnähere Vorstellung von der Person erreichen zu wollen, als die bisher gepflegte, mag groß scheinen, doch es verdankt sich einer historischen Forschung, die den Zugang zu einer Zeit und einer Person nicht mehr als eine Frage der Materialmenge ansieht, sondern als eine Frage der Art und Weise der Erschließung des Materials.   

Erinnerung und Deutung

Der Historiker Hans-Jürgen Goertz hat betont, wie wenig historische Tatsachen für sich sprechen. Historisch würden Tatsachen erst dadurch, dass sie eine gewisse Bedeutung erlangten, deshalb erinnert und weitererzählt wurden. Eine Beschäftigung mit historischen Quellen müsse deshalb einbeziehen, dass diese Quellen Tatsachen vermitteln, die von anderen ausgewählt wurden, oft einseitig, unzuverlässig oder sogar manipuliert, auf jeden Fall aber bereits gedeutet. Wichtiger als Fakten, so Goertz, seien die Zusammenhänge, in denen sie entstanden sind. Er macht das an einem Beispiel deutlich: Luthers „Aufenthalt“ auf der Wartburg. Erst aus dem Zusammenspiel der damaligen Mächte, im Dreieck von Papst – Kaiser – Landesherren, schäle sich der Begriff „Schutzhaft“ heraus (Hans-Jürgen Goertz: Umgang mit Geschichte. Eine Einführung in die Geschichtstheorie. Hamburg 1995, S. 86/87).

Was mit einem kritischen Blick auf die Quelleninterpretation und Überlieferungsgeschichte bei Vermeer zu erreichen ist, wie sich durch diesen Ansatz der Interpretationsspielraum weitet, das können Sie selbst prüfen. Seit Oktober 2015 ist meine Studie über Vermeer, seine beiden Stadtbilder und einige seiner berühmtesten Interieurs im Buchhandel.

Ein "neuer" Vermeer ?

ISBN 978-3-7323-6225-7

Hardcover EUR 24,90 Verlag Tredition Hamburg, Okt. 2015

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Auslöser für ein wachsendes Interesse an diesem Maler war der Rummel um das Gemälde meijse met de pareel / Mädchen mit der Perle, das als Werbeträger für die erste monothematische Vermeer - Ausstellung 1995 / 96 in Washington und Den Haag ausgewählt worden war. Auf dem Höhepunkt der weltweiten Vermarktungsstrategie stieß ich bei der Recherche im Internet über Google unter dem Namen Johannes / Jan Vermeer auf über 900.000 Treffer (2010), ein Jahr später waren es immer noch über 500.000! Doch schon die ersten Aufrufe ließen erkennen: Wo von Vermeer die Rede war, mischten sich Tatsachen und Fiktion, nicht anders als in den populären Büchern über ihn.

Ich musste es einsehen: Bei Vermeer sind die historische Person und die künstlerische Entwicklung hinter den Superlativen, mit denen er bedacht wird,  tatsächlich schwer auszumachen. Es gibt einfach keine Briefe, keine Notizen, keine kunsttheoretischen Aufzeichnungen von seiner Hand. Wer Nachweisbares über ihn wissen will muss sich auf die amtlichen Register der Stadt Delft stützen und auf notarielle Belege. So, wie es der amerikanische Wirtschaftshistoriker John Michael Montias (Vermeer and his milieu. A web of Social History Princeton 1989) gemacht hat. Doch gerade er, dem die Forschung viel verdankt und dessen Auffassungen das heutige Vermeer – Bild bestimmen, weckte meinen Widerspruchsgeist. Sicher, einerseits bewundere auch ich, was dieser Mann in holländischen Archiven gesucht und gefunden hat! Der Dokumentenanhang in seiner sozialhistorischen Studie schlägt an Umfang alles, was es vorher gab, vor allem, weil es Montias gelang, sehr viel Material über die Familienangehörigen Vermeers (Bezeugungen und andere notarielle Belege) zusammenzutragen. Doch die Schlussfolgerungen, die Wertungen und Hypothesen, die er aus seinem Material ableitete, stießen mir schwer auf. Da steckt zu viel von einer Begabungs- und Milieutheorie drin. So meint der Autor – wohl wissend, dass er spekuliert –, die Begabung des kleinen Vermeer wurde möglicherweise geweckt, weil sein Vater mit Malern Umgang hatte. In dem erwachsenen Vermeer sieht er den Prototyp eines „autonomen“ Künstlers, ganz seiner Kunst geweiht und nur aus sich selber schöpfend. Die Ehe und und vor allem die Vaterschaft (insgesamt wahrscheinlich fünfzehn Kinder) fallen in die Rubrik: Hindernis für die künstlerische Entwicklung, weil sie ihn arm machten. Und wer ist schuld? Natürlich die Frau, deren Erbschaften, so Montias, die  „disastrous effects of Catharinas unbridled fertility“ (John Michael Montias: Vermeer and his milieu, S. 245) / die katastrophalen Folgen von Catharinas ungezügelter Fruchtbarkeit nur lindern konnten. Der Familie wegen verpaßte Vermeer offenbar auch den Anschluss an das tonangebende Kunstzentrum Amsterdam und an Rembrandt (wenn er denn jemals dahin wollte!), er sei im regionalen Delft stecken geblieben (wo sich aber immerhin sein Genie entfaltete!). 

Wo bleibt die Realität?

Dokumente muss man immer und immer wieder lesen, sie bieten so viele Auslegungsmöglichkeiten. Was ich zu Vermeer und seiner Familie fand, öffnete Horizonte, vor allem auch zur Zeitgeschichte. Der Krieg mit Spanien, die Immigration der Flamenim Norden, in Holland, die flämischen Wurzeln der Familie und ihre Verstrickungen in die Machenschaften der Oranier / Brandenburger Kriegskoalition gegen die Spanier, die Wehen der republikanischen Staatsgründung mit den innerpolitischen Machtkämpfen, die zahlreichen Handelskriege, die Kehrseite des Reichtum und Macht bringenen Kolonialhandels und vor allem auch das gemeinsame Kulturerbe der südlichen und nördlichen Niederlande – all das soll keine keine Spuren bei Vermeer hinterlassen haben? Es gibt doch deutliche Hinweise auf das Gegenteil.

Dass die Geschichte und Kultur seines Landes sich künstlerisch niederschlug belegt eines von Vermeers berühmtesten Werke, Die Malkunst, mit der historischen Prachtkarte der alten, vereinten Niederlande im Hintergrund. Schon vorher hatte er die Karte seiner engeren Heimat, der Provinz Holland / Westfriesland ebenfalls als Hintergrund in ein Gemälde eingefügt. So etwas machten in der Regel damals patriotisch gesinnte Künstler. Ob Vermeer einer von denen war, der sich nicht nur als Holländer (als der er immer bezeichnet wird), sondern als ein Niederländer empfand, mit einem Blick auch für die Schattenseiten der Gesellschaft? In seiner Heimatstadt Delft muss Vermeer Arbeitslosigkeit und Armut wahrgenommen haben. Sie waren eine der Hauptursachen für die Männer, sich in der Handelsschifffahrt zu verdingen. In Delft ist noch immer das prächtige Haus der "Oostindischen Compagnie"  zu sehen. Die finanzierte den Schiffbau und den Warenverkehr für den Kolonialhandel. Doch von dem Reichtum, der aus den Kolonien kam, hatten die Mannschaften nichts. Die Sterblichkeitsrate auf See und vor allem in Übersee war groß. Vermeer lernte seinen Onkel väterlicherseits nie kennen. Wie so viele Indonesienfahrer kehrte er nicht zurück. Der Neffe aber übernahm seinen Nachnamen, Vermeer, den er sein ganzes Leben lang tragen sollte.

In solchen Fakten sehe ich die Zusammenhänge, in denen ein junger Künstler in Delft aufwuchs und arbeitete und auf die hin  sein Werk zu befragen ist.

Vermeer – populär  

In  Delft, der Geburtsstadt Vermeers, hat es lange gedauert, bis man in dem berühmten „Sohn“ ein Touristenmagnet entdeckte. Erst 2007 wurde ein „Vermeer – Zentrum“ eingerichtet, in dem es leider keinen echten „Vermeer“ gibt, weder dort noch im Prinsenhof, dem Gemeindemuseum. Der Künstler teilt das Schicksal so vieler, die zu Lebzeiten nur Liebhabern zeitgenössischer Kunst bekannt waren und erst nach weltweiter Anerkennung daheim eines Platzes in der Stadtgeschichte für würdig befunden wurden.

Mit dem „Vermeer – Zentrum“ ist eine nach modernen kunstpädagogischen Konzepten ausgerichtete Anlaufstelle geschaffen worden. Dank einer Initiative engagierter Bürger wurde am Standort der ehemaligen Lukas - Gilde (das war die Zunft der Kunstmaler, Glasmacher, Buchverkäufer und Fliesenbrenner, der Vermeer angehörte) ein Neubau errichtet, der allein dem Maler gewidmet ist. Das Haus ist ein Gewinn für Besucher, die nur einzelne Gemälde des Künstlers oder vielleicht nicht mehr als seinen Ruf kennen, einer der größten niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts zu sein, denn die Verantwortlichen hatten die gute Idee, einen Überblick über das Gesamtwerk (dessen Umfang immer noch stark variiert) von Vermeer zu geben. Siebenunddreißig Reproduktionen hängen an den Wänden im Untergeschoss, in der Größe der Originalgemälde! So gibt es wie nirgends sonst einen Eindruck von den Motiven und den unterschiedlichen Größenverhältnissen, den Formaten, mit denen Vermeer arbeitete. Begleitend werden im „Vermeer – Zentrum“ die wesentlichen Forschungsergebnisse vorgestellt. Das ist manchmal amüsant, weil phantasievoll bebildert oder durch räumliche Inszenierungen erhellt, aber auch äußerst knapp in der Form und oft verkitscht. Auch hier wird Delft ausschließlich als eine Stadt in Glanz und Reichtum beschworen. Aus Bewunderung für seine Heimatstadt sei sein Gemälde Gezicht op Delft / Ansicht von Delft entstanden, heißt es. Dem Schatten über der Stadt, den Vermeer auch und reichlich malte, wird kein Gewicht beigemessen. 

Reisen, Exkursionen zu „Vermeer“

Sie führten mich nach Delft, Den Haag, Amsterdam, nach Antwerpen und Brüssel, nach Wien, Dresden, Berlin und München (wo ich das Glück hatte, das Gemälde Frau mit Waage zu sehen, das in Washington zu Hause ist)..

Überall stieß ich auf umfangreiche Sammlungen Niederländischer Kunst, mal mit mehr, mal mit weniger bekannten Namen. In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden finden sich für das 17. Jahrhundert so berühmte Vertreter wie Gerard Dou, Willem van Mieris, Job Adraensz. Berckheyde, Jakob Jordaens, Peter Paul Rubens und Rembrandt. Meine Aufzeichnungen  verraten, dass mir bei diesen Malern ähnliche oder mit den Gemälden Vermeers vergleichbare Motive wichtig waren, offensichtlich in der Hoffnung, Vorbilder zu entdecken oder mögliche Einflüsse festmachen zu können, über die es nur viele Vermutungen, aber nichts Belegbares gibt.

Dank dieses Reichtums wurde jede Fahrt zu einem Vermeer - Gemälde zugleich zu einer Lehrstunde in Sachen niederländischer Kunst, vor allem der flämischen, denn die Sammlungen in Wien und in den deutschen Museen stammen überwiegend aus einer Zeit, als die flämische Kunst als Höhepunkt niederländischen Kunstschaffens betrachtet wurde. Das öffnete die Augen und langsam wurde mir immer klarer, wie sich aus der Zusammenschau von persönlichen Lebensumständen und Erfahrungen, den gesellschaftlichen und künstlerischen Bedingungen der Zeit, der Eindruck von einem auch für jene Zeit sehr ungewöhnlichen Werk herausschälte. Da wurden auf einmal Vorbilder erkennbar, die zwar nur als mögliche zu beschreiben sind, die jedoch in jedem Fall eine tiefe Verbundenheit Vermeers auch mit der südniederländischen Malerei belegen.

Die Ergebnisse meiner Recherche bedeuten, einen „neuen“ Vermeer beschreiben. Das habe ich versucht, in Buchform, weil Lesen und Buch in Papierform für mich zusammengehören (fragen, forschen, verstehen).

In meiner Studie sind folgende Werke Vermeers Gegenstand einer ausführlichen Betrachtung:

  • Frau mit Waage
  • Ansicht von Delft
  • Kleine Straße
  • Diana und ihre Gefährtinnen
  • Soldat und lachendes Mädchen
  • Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster
  • Bei der Kupplerin
  • Die Malkunst